Innenminister Roman Poseck sprach bei der CDU im Frankfurter Westen
Auf Einladung des Sossenheimer CDU-Landtagsabgeordneten Uwe Serke war der Hessische Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck in den Kulturkeller Höchst gekommen um über die Themen Sicherheit und Ehrenamt zu sprechen.
Innenminister Poseck mit den Moderatorinnen Susanne Serke und Mona Morgenstern und Landtagsabgeordnetem Uwe Serke (v.l.n.r.)Vor fast 100 Gästen im vollbesetzten Veranstaltungsort stellte die CDU zunächst ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2026 vor, moderiert von Ortsbeirat-Spitzenkandidatin und Stadtverordneter Susanne Serke und der Vorsitzenden der CDU Höchst/Unterliederbach, Mona Morgenstern. Beide betonten, dass alle Kandidatinnen und Kandidaten ihr politisches Engagement ehrenamtlich betreiben und dazu eine erhebliche Zeit neben ihrer eigentlichen Arbeit aufwenden.
Im Anschluss sprach Innenminister Poseck über die Sicherheit in Hessen und in Frankfurt. Hessen ist bundesweit auf Platz 4 in der Sicherheitsstatistik, was angesichts des Ballungszentrums Rhein-Main und des Frankfurter Flughafens ein guter Wert sei, sagte der Innenminister. Er erwähnte auch die Zusammenlegung des 16. und 17. Polizeireviers, das sich nun gemeinsam in Höchst befindet. Hier habe es zwar Kritik gegeben, insgesamt konnte dadurch aber die Polizeipräsenz auf der Straße erhöht werden. Insbesondere ging der Innenminister auf die Sicherheitsvorkehrungen bei Veranstaltungen ein, die gerade für die von Ehrenamtlichen organsierten kleineren Stadtteilfeste ein finanzielles und organisatorisches Problem darstellen. „Ich habe in 2025 durch einen Erlass geregelt, dass die Sicherheitsauflagen mit Pragmatismus und Augenmaß angeordnet werden und vor allem kleinere Feste mit unter 5.000 Personen ohne aufwendige Zufahrtschutzmaßnahmen stattfinden können, solange keine konkrete Gefährdung vorliegt. So konnten wir erreichen, dass seitdem kein Stadtteilfest mehr wegen der Sicherheitsvorkehrungen abgesagt werden musste“, so Poseck. Abschließend dankte der Innenminister allen ehrenamtlich Tätigen, ob in Vereinen, in der Kommunalpolitik oder in den Freiwilligen Feuerwehren für ihren Dienst an der Gesellschaft.
Im Anschluss stellten zahlreiche Gäste ihre Fragen an Innenminister Poseck oder kamen mit den Kommunalwahlkandidaten in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch.