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26.03.2012, 13:19 Uhr | Übersicht | Drucken
Gerling: „CDU hat engagiert gekämpft und ist nicht entmutigt.“
Boris Rhein hat im Wahlkampf vorbildlichen Einsatz gebracht

Der Vorsitzende der CDU-Arbeitsgemeinschaft West, Landtagsabgeordneter Alfons Gerling, hat dem CDU-Oberbürgermeisterkandidat Boris Rhein für seinen vorbildlichen Einsatz im Wahlkampf gedankt: „Boris Rhein hat einen überaus engagierten und beherzten Einsatz gezeigt, war bei vielen Veranstaltungen präsent und hat zahlreiche Bürgerinnen und Bürger von seinen politischen Vorstellungen überzeugt. Leider ist es ihm nicht gelungen, die Oberbürgermeisterwahl für sich zu entscheiden“, so Gerling. In den westlichen Stadtteilen konnte Boris Rhein in Zeilsheim (53,6 Prozent) und Sossenheim (52,9 Prozent) deutlich überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen, während er beim ersten Wahlgang am 11. März noch in allen acht Stadtteilen vorne lag.


Die Erwartungen der CDU, dass bei der Stichwahl zumindest ein Teil der Wähler der zuvor gescheiterten OB-Kandidaten Boris Rhein unterstützen würden, hätten sich nicht erfüllt. Das träfe insbesondere auf die Grünen zu, die Boris Rhein offenbar nicht gewählt haben. Nur mit der Unterstützung der Grünen hätte der CDU-Kandidat überhaupt eine Chance gehabt. Gerling sieht daher die Zusammenarbeit mit den Grünen belastet.
 
Die CDU brauche aber nicht an sich zu zweifeln, denn beim ersten Wahlgang habe sich in etwa die tatsächliche Stärke der Parteien widergespiegelt. Auch sei zu berücksichtigen, dass die bestimmenden Wahlkampfthemen Flughafenausbau und Verkauf der Landesanteile der Nassauische Heimstätte sich voll gegen die CDU gerichtet haben, was eine schwere Hypothek für den CDU Kandidaten Rhein gewesen sei. „Wenn auch die Oberbürgermeisterwahl verloren wurde, so sind wir doch zuversichtlich, dass Boris Rhein als Hessischer Innenminister an verantwortungsvoller Stelle weiterhin in der Politik tätig bleibt“, betonte Gerling. Von der politischen Erfahrung, die Boris Rhein trotz seiner jungen Jahre bereits gesammelt hat, werde Hessen einschließlich der Stadt Frankfurt auch zukünftig profitieren.
 
Gerling empfahl seiner Partei aus diesem Wahlergebnis Konsequenzen zu ziehen und vor allem verstärkt eine am bürgerlichen Lager orientierte Kommunalpolitik zu gestalten und dabei weniger auf den Grünen Koalitionspartner Rücksicht zu nehmen. Die CDU habe auch künftig die Chance, stärkste politische Kraft in Frankfurt zu bleiben und werde nun den Blick auf die im kommenden Jahr stattfindende Bundestagswahl und die anschließende Landtagswahl richten. Zudem müsse sich SPD-Oberbürgermeister Feldmann nun daran messen lassen, ob er seine Wahlversprechen tatsächlich verwirklichen könne, woran große Zweifel bestehen. Gerade im Frankfurter Westen, der traditionell vom Oberbürgermeister als Dezernent für die westlichen Stadtteile vertreten wird, werde man genau hinsehen, was Feldmann versprochen habe und was er davon halte.


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