CDU | Höchst/Unterliederbach
 




   
Unterliederbach
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Unterliederbach ist mit ca. 13.900 Einwohnern ein 11 km westlich der Innenstadt Frankfurts gelegener Stadtteil. Er grenzt unmittelbar nordwestlich an Höchst und ist bereits mit diesem zusammengewachsen.

Seinen Namen hat der Stadtteil vom Liederbach, der am alten Ortskern vorbeifließt. Vom alten Dorf ist bis auf ein paar Fachwerkhäuser und dem reizvollen Marktplatz nur wenig übrig geblieben.

Ein Schmuckstück ist die Alte Dorfkirche (rechts). Ihre Fundamente reichen in das 12. Jahrhundert zurück. Im 17. Jahrhundert wurde sie im barocken Landstil umgestaltet.

Die Brevernsche Villa (unten) wurde 1705 als Schlösschen erbaut. 1882 wurde sie von der Gemeinde übernommen, und zu einer Schule umgewandelt. Nach dem Bau der neuen Schule wurde sie bis zur Eingemeindung 1917 nach Höchst als Bürgermeisterei genutzt. Heute ist sie ein Wohnhaus.

Die Bezeichnung Unterliederbach (inferior Liederbach) findet sich erstmals im Jahr 1222. 1917 wurde es nach Höchst und 1928 gemeinsam mit Höchst nach Frankfurt eingemeindet. Lange vor der Eingemeindung entstanden ab 1891 die Arbeitersiedlungen Engelsruhe und Heimchen für Mitarbeiter der Farbwerke Hoechst. Die Hoechst AG förderte in der Folgezeit die Entwicklung weiterer Einrichtungen: 1958 wurde das Farbwerksbad, Frankfurts ältestes beheiztes Freibad (heute Silobad) eröffnet; 1963 nahm die Jahrhunderthalle, ein Veranstaltungsort für große Konzerte aller Sparten, ihren Betrieb auf.
 

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